BMWi / BMU
6.9.2010
Energiekonzept der Bundesregierung
PHILIPPSBURG. Wer mit Michael Bolz über seinen Job spricht, spürt sofort: Dieser Mann ist mit Leidenschaft und großem Verantwortungsbewusstsein bei der Sache. "Ein Kernkraftwerk ist keine Keksfabrik. Wir haben hohe Ansprüche an unsere Arbeit", macht der Wissenschaftler sein Qualitätsverständnis und das seiner Kollegen unmissverständlich klar - um sogleich zu ergänzen: "Das wiederum macht aber gerade den großen Reiz meines Berufes aus."
Und woher stammt die Faszination für die Chemie? Michael Bolz lacht: "Die wurde bei mir schon als Kind geweckt - ganz klassisch mit einem Chemie-Experimentierkasten." Sein Fachwissen, das er in einem berufsbegleitenden Aufbaustudium an der Universität Leipzig vertiefte, und seine langjährigen Erfahrungen bringt der Fachmann heute auch auf internationaler Ebene ein, so zum Beispiel im Rahmen der Sicherheitsmissionen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).
Verantwortung zu übernehmen für die Gemeinschaft, das ist dem sportlichen Manager, der sich mit Judo fit hält und es bis zum braunen Gürtel gebracht hat, auch außerhalb seines Jobs ein Anliegen. In seiner Freizeit engagiert sich der ausgebildete Rettungssanitäter daher beim Roten Kreuz in der Sozialarbeit.